Ein Blog, drei Fachgebiete: Zoll, Recht, Steuern

Der nachstehende Blog thematisiert Probleme des Warenverkehrs aus drei unterschiedlichen Sichtweisen: Aus der Sichtweise des Zolls, aus der Sichtweise diverser Rechtsgebiete (Transportrecht, Transpostversicherungsrecht, etc.) und aus der Sichtweise des Steuerrechts.

Alle drei Bereiche sind untrennbar miteinander verknüpft. Die Website zoll-recht-steuern.de ist die einzige, die diese Bereiche zusammenführt und damit einen Gesamtüberblick über die Problembereiche ermöglicht. Hier bloggen nur Spezialisten wie z.B. Zollagenten, Fachanwälte für Transportrecht, Fachberater für Zölle und Verbrauchsteuern, zu diesen Themen. Daher finden Sie hier unentgeltlich hochwertige Information. Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie bitte den jeweiligen Autor des Beitrages, der Sie besonders interessiert, an.

Die neuesten Beiträge

von Susanne Zaczek (Kommentare: 0)

Ein wesentlicher Teil von Freihandelsabkommens sind Zollvergünstigen, die sich die Vertragsparteien gegenseitig gewähren. Diese nennt man Zollpräferenzen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Feststellung, dass die jeweilige Ware ihren Ursprung im jeweils anderen Vertragsstaat hat. Die Ermittlung der Ursprungseigenschaft folgt verschiedenen Regeln.

von Susanne Zaczek (Kommentare: 0)

Die Lieferantenerklärung ist eine Bescheinigung eines Lieferanten über den Ursprung einer Ware. Es gibt Lieferantenerklärung für Waren mit Präferenzursprungseigenschaft und Lieferantenerklärung für Waren ohne Präferenzursprungseigenschaft. In der Praxis sind allerdings erstere weit überwiegend. Sie dienen Exporteuren als Grundlage für die Ausstellung von Ursprungs- und Präferenznachweisen.

von Susanne Zaczek (Kommentare: 0)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat am 22.05.2020 mitgeteilt, dass die bisher notwendige Einfuhrüberwachung von Eisen-, Stahl- und Aluminiumerzeugnissen in die EU beendet ist. Es ist keine Beantragung von Überwachungsdokumenten mehr notwendig.

von Peter Scheller (Kommentare: 0)

Die britische Regierung hat am 19. Mai 2020 den neuen Zolltarif veröffentlich, der zum 1. Januar 2021 den Zolltarif der Europäischen Union ablösen wird. Damit werden ab diesem Zeitpunkt entsprechende Zollsätze bei der Einfuhr nach Großbritannien angewendet. Dies gilt auf jeden Fall für Einfuhr aus Deutschland dann, wenn kein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien zustande kommt, sprich im Fall eines harten Brexit.

von Autorenteam (Kommentare: 0)

Deutsche Werften und Verarbeitungsbetriebe übernehmen Umbau-, Refit- und Reparaturaufträge. Sofern die zu bearbeitenden Wasserfahrzeuge oder anderen Gegenstände aus dem Drittland in das Zollgebiet der EU eingeführt werden, müssen beim Verbringen der Gegenstände zollrechtliche Anmeldungen abgegeben werden. Sofern die Zollanmeldungen Fehler oder Ungenauigkeiten enthalten, können diese nachteilige Folgen entweder für den Auftraggeber oder die Werft oder den Verarbeitungsbetrieb haben. Dabei geht es nicht nur um Zölle, sondern auch um die Einfuhrumsatzsteuer.

von Chefredakteur (Kommentare: 0)

In der täglichen Zollpraxis passieren Fehler. Diese Fehler passieren auf Seiten der einführenden Unternehmen ebenso wie auf Seiten der Zollbehörden. Doch während die Beamten der Finanzverwaltung in den allerseltensten Fällen befürchten müssen, für ihre Fehler strafrechtlich verfolgt zu werden, sieht dies bei den Verantwortlichen der Unternehmen anders aus. Kommt es in Folge eines Fehlers zu einer zu niedrigen Festsetzung von Einfuhrabgaben, also insbesondere zur Nicht-Festsetzung von Antidumpingzöllen, wird bei einer Entdeckung durch den Zoll häufig ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.