Neues zur Außenwirtschaft

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Die Industrie und Handelskammer Bielefeld veröffentlich in ihrem Informationschreiben Ostwestfalen International regelmäßig Informationen zum Zoll und zu außenwirtschaftlichen Fragen. Die nachfolgenden Informationen sind dem Informationsblatt 8/2017 entnommen.

Japan: Verhandlungsdurchbruch beim EU-Japan Freihandelsabkommen

Am 6. Juli 2017 ist in Brüssel der Durchbruch für das EU-Japan Freihandelsabkommen geglückt. Es wird erwartet, dass die nun noch nötige Detailverhandlungen bis Jahresende abgeschlossen werden, so dass ein Inkrafttreten bereits 2019 möglich wäre.

Schweiz: Änderungen im Mehrwertsteuerrecht ab 2018 bzw. 2019

Zum 1. Januar 2018 bzw. 1. Januar 2019 treten im Schweizer Mehrwertsteuerrecht weitreichende Änderungen für ausländische Unternehmen in Kraft. Diese führen dazu, dass eine große Anzahl von Unternehmen mit Sitz im Ausland neu in der Schweiz mehrwertsteuerpflichtig wird. Ausländischen Unternehmen wird daher dringend empfohlen, ihre Schweizer Geschäftsvorfälle im Hinblick auf die nachfolgenden Änderungen zu überprüfen.

USA: Steuerformular W-8BEN geändert

Deutsche Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen zu den USA erhalten oftmals die Frage nach dem Steuerformular „-8BEN der US-Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service – amerikanische Steuerbehörde). Das Formular dient der Selbstauskunft des deutschen Geschäftspartners damit der US-Geschäftspartner nachweisen kann, dass u. a. keine Steuerpflicht besteht. Die IRS teilte mit, dass das Formular W-8BEN-E geändert wurde. Ansprechpartner: Deutsche-Amerikanische Auslandshandelskammer, New York https://www.ahk.de/ahk-standorte/amerika/usa/usa-new-york/

CETA – Das neue Abkommen zwischen EU und Kanada

Mit Wirkung zum 21. September 2017 wird das Freihandelsabkommen EU-Kanada vorläufig in Kraft treten. Die endgültige Anwendung kann erst erfolgen, wenn alle EU-Staatn das Abkommen ratifiziert haben. Eine wesentliche Besonderheit ist, dass Firmen so genannte „Registrierte Ausführer REX” sein müssen, damit Warenlieferungen zollbegünstigt erfolgen können. Kontakt: Martina Wiebusch, Tel. 0521 554-232, m.wiebusch@ostwestfalen.ihk.de.

EU-Antidumpingmaßnahmen – Sonderzölle bei der Einfuhr

Für die nachstehend aufgeführten Waren aus den angegebenen Ländern erhebt die EU bei der Einfuhr Zusatz-Zölle. Die Verordnungen sind einsehbar in den EU-Amtsblättern C bzw. L. C 213/17

  • Ferrosilicium/Russland – C 214/17
  • nahtlose Rohre aus Eisen oder Stahl/Russland, Ukraine
  • Rohrformstücke, Rohrverschlussstücke und Rohrverbindungsstücke aus Eisen oder Stahl/Republik Korea, Malaysia – C 216/17
  • Polyethylenterephthalat (PET)/Indien – C 234/17
  • Regenbogenforellen/Türkei – L 170/17
  • Melamin/Volksrepublik China – L 171/17
  • gestrichenes Feinpapier/Volksrepublik China – L 177/17
  • korrosionsbeständige Stähle/Volksrepublik China – L 188/17
  • manuelle Palettenhubwagen und wesentlicher Teile/Volksrepublik China, Vietnam

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