Präferenzabkommen mit Israel

von Autorenteam (Kommentare: 0)

Die Europäische Union hat mit vielen Staaten Freihandels- und Präferenzabkommen geschlossen. Aus den Abkommen ergeben sich unter anderem Zollbegünstigungen bis hin zu Zollbefreiungen. Dabei gibt es einseitige Abkommen, in denen entweder nur Import oder Export begünstigt wird oder zweiseitige Abkommen, bei beide Seiten Zollvorteile gewähren. Die Zollbegünstigungen und -befreiungen sind regelmäßig an gewisse Voraussetzungen gebunden. Die Liste der aktuell gültigen Abkommen kann man auf www.zoll.de einsehen.

Mit Israel hat die EU ein Assoziationsabkommen geschlossen. Für israelische Waren gewährt die EU eine Zollpräferenzbehandlung. Diese Präferenzbehandlung ist allerdings für Waren ausgeschlossen, die aus den von Israel besetzten Gebieten stammen. Damit die Zollbehörden in der EU prüfen können, ob Waren tatsächlich nicht aus den besetzten Gebieten stammen, müssen die Präferenzursprungsnachweise die Postleitzahl und der Name der Stadt, des Dorfes oder des Industriegebietes angegeben werden, in der oder dem die Herstellung stattgefunden hat. Die EU-Zollbehörden sollen entsprechende Nachweis überprüfen. Weitere Informationen sind der Website der Europäischen Union zu entnehmen.

Autoren: Susanne Zaczek, www.zoll-service-kiel.de; Peter Scheller, Steuerberater – Master of International Taxation

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