Sicherheitsleistungen im neuen Zollrecht – Herausforderung für die Logistikbranche

von Peter Scheller (Kommentare: 0)

Der Unionszollkodex ist seit dem 1.5.2016 anzuwenden. Damit sind zahlreiche Neurungen im Zollrecht zu beachten. Dies gilt unter anderem auch für Sicherheitsleistungen. Die Änderungen in diesem Bereich haben für bestimmte Branchen erhebliche rechtliche und wirtschaftliche Auswirkungen. Dies gilt insbesondere für die Logistikbranche. Neben den traditionellen Dienstleistungen wie der Organisation und Durchführung von Frachtaufträgen ist eine wesentliche Aufgabe von Logistikdienstleistern die Übernahme der zollrechtlichen Abwicklung bei der Ein- und Ausfuhr. Daneben betreiben Logistikdienstleister für ihre Kunden häufig auch Zolllager. Die Ausweitung der zwingend vorgeschriebenen Sicherheitsleistungen auf alle zollrechtlichen Nichterhebungsverfahren und die vorübergehende Verwahrung führt zu einem erheblichen Umstellungsbedarf in der Logistikbranche aber auch für Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes sowie für im Im- und Export tätige Handelsunternehmen.

Ein Autorenteam, dass teilweise aus Beratern von zoll-recht-steuern besteht, hat einen Artikel in der Zeitschrift für Zölle und Verbrauchsteuern (ZfZ) 2016 Heft 8, Seite 202 veröffentlich. Die Autoren:

  • Michael Lux ist ehemaliger Leiter des Referats „Zollverfahren“ bei der EU-Kommission und seit 2012 als Rechtsanwalt und Unterrichtender im Bereich des Zoll- und Umsatzsteuerrechts tätig
  • Peter Scheller ist Steuerberater, Master of International Taxation und Fachberater für Zölle und Verbrauchsteuern mit Schwerpunkt auf der Schnittstelle zwischen Zoll- und Steuerrecht
  • Susanne Zaczek ist Zollexpertin für die praktische Zollabwicklung.

Sofern Sie weitere Informationen benötigen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

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