Zoll: Brexit ohne Austrittsvereinbarung

von Chefredakteur (Kommentare: 0)

Das Austrittsdatum Großbritanniens aus der Europäischen Union rückt immer näher und es ist weiterhin außerordentlich zweifelhaft, ob das ausgehandelte Austrittsabkommen rechtliche Wirkung entfalten wird. Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen zu Großbritannien unterhalten, müssen mit erheblichen Veränderungen rechnen, wenn das No-Deal-Szenario eintreten sollte.

Die Europäische Kommission hat am 18.02.2019 nunmehr folgende Mitteilung herausgegeben:

Kommt kein Austrittsabkommen zustande, durch das ein Übergangszeitraum bis Ende 2020 (mit der Möglichkeit einer im Austrittsabkommen vorgesehenen Verlängerung) geschaffen würde, wird das Vereinigte Königreich ab dem 30. März 2019 für Zollzwecke als Drittland behandelt.

Unternehmen in der EU müssen nun dringend damit beginnen, sich auf den Austritt des Vereinigten Königreichs vorzubereiten, falls sie dies noch nicht getan haben.

Betroffene Unternehmen müssen vor dem 30. März 2019 alle notwendigen Vorbe­reitungen und Entscheidungen treffen sowie alle erforderlichen Verwaltungsmaßnah­men abschließen, um Beeinträchtigungen zu vermeiden.

Um Unternehmen hierbei zu unterstützen, hat die Europäische Kommission eine „Brexit-Checkliste“ erstellt und eine eigene Website mit einer Liste praktischer Tipps und Empfehlungen eingerichtet.

Website „Vorbereitung Ihres Unternehmens auf den Brexit“

Brexit-Checkliste für Unternehmen

Zoll-Leitfaden für Unternehmen

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